Dachausbau

Dachausbau – Verdecktes Potential in Ihrem Eigenheim

Ob als Rückzugsort für gemütliche Stunden, als Arbeitszimmer, eine komplett neue Wohnung für die Schwiegereltern oder zusätzlicher Wohnraum für Familiennachwuchs: Das Dachgeschoss bietet oftmals ungezählte Gestaltungsmöglichkeiten, die lange Zeit ungenutzt bleiben.

Der Dachausbau stellt viele Anforderungen an den Bauherren, die erfüllt werden müssen, um den Dachboden bewohnbar zu machen und zu gewährleisten, dass die Bewohner sich dort wohlfühlen. Hier erfahren Sie, was Sie beim Ausbau Ihres Daches beachten sollten.

Zuerst muss festgestellt werden, ob sich das Dachgeschoss und die Dachform für den angestrebten Ausbau eignet. Experten wie Architekten oder Statiker können feststellen, ob die Deckenhöhe für das Vorhaben ausreicht oder es zu statischen Problemen kommen könnte.

Ein Faktor, der nicht unbedingt auf der Hand liegt, dafür aber umso wichtiger ist, bezieht sich auf die Baugenehmigung. Für ein Bauvorhaben wie dem Dachausbau ist eine Erlaubnis erforderlich. Je nach Bundesland ergeben sich unterschiedliche Anforderungen, Sonderregelungen stellen häufig Stolperfallen dar. Grundsätzlich gilt jedoch: Eine Genehmigung für den Dachausbau ist dann erforderlich, wenn...

es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt.

das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes verändert wird.

eine neue Wohneinheit entsteht.

Zudem ist auch ein guter Brandschutz gesetzlich vorgeschrieben und ein ausreichender Schallschutz zumindest empfehlenswert.

Selbstverständlich will man in einem Zuhause leben, dass möglichst gut gedämmt ist, damit die Wärme nicht verloren geht, geschweige denn der Wind durch die Ritzen und Fugen pfeift oder es gar reinregnet. Zunächst sollte also auf eine trockene Umgebung geachtet werden. Sind die Balken feucht? Ist das Dach dicht? Wie verhält es sich mit der Wärmedämmung?
Hierbei spielt jedoch nicht ausschließlich das persönliche Empfinden eine Rolle, sondern die Verordnung der Energieeinsparverordnung (EnEv 2014). Sie regelt den Mindestwärmeschutz in Wohnhäusern. Demnach müssen Dachräume so gedämmt sein, "dass der Wärmedurchgangskoeffizient der obersten Geschossdecke 0,24 Watt/m2K nicht überschreitet.” Über ein schlecht gedämmtes Dach gehen bis zu 30 Prozent an Wärme verloren, was nicht zuletzt die Heizkosten unnötig in die Höhe treibt. Ganz zu schweigen von der sich daraus ergebenden unbehaglichen Raumatmosphäre, wenn im Winter frostige und im Sommer tropische Temperaturen unter dem Dach herrschen. Informieren Sie sich hier über die Wärmedämmung aus dem Hause Stocksiefen.

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