Dachgaube

Dachgaube

Dachgauben bringen viele Vorteile in Ihr Eigenheim: Sie ermöglichen mehr Wohnfläche, bringen mehr Licht und Frischluft ins Haus und setzen optische Akzente. Ganz abgesehen davon steigern Sie gleich noch den Wert Ihrer Immobilie.

Soweit so gut. Bevor Sie nun aber Hals über Kopf loslegen, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wieviel Geld möchte ich ausgeben?
  • Wie groß wird meine Gaube?
  • Welches Material möchte ich verwenden?
  • Für welche Dachgaubenform entscheide ich mich?
  • Muss ich eine Genehmigung einholen?
  • Wie wirkt sich der Eingriff in die Statik des Hauses aus?

Wie Sie merken, gibt es eine Menge an Möglichkeiten für Ihre Dachgaube.

Das wichtigste zuerst: Bestimmen Sie gleich zu Beginn Ihr Budget – dann können Sie alle weiteren Entscheidungen auf Basis Ihrer festgelegten Kosten treffen. Je nach Größe, Form und Material belaufen sich die Kosten der Zimmerarbeiten für eine Gaube zwischen 5.000 und 11.000 € – überlegen Sie sich im Vorfeld daher ganz genau, wie viel Sie ausgeben möchten. Je nachdem für welche Form Sie sich entscheiden, müssen Sie mehr oder weniger Aufwand – damit Zeit und Kosten – einrechnen. Die Fledermausgaube als aufwendigste Form kann sogar beträchtlich teurer werden als oben angegeben!

Denn eine Dachgaube kann sehr simpel oder auch besonders aufwendig gestaltet werden. Auch ist die Gaubengröße ein entscheidender Faktor für das Gesamtbudget.

Die Formen

  • Fledermausgaube
  • Trapezgaube
  • Spitzgaube
  • Schleppgaube
  • Sattelgaube
  • Walmgaube
  • Rundgaube

Dach kannste mir Gauben!

Die Schleppdachgaube ist wohl eine der einfachsten Ausführungen, dementsprechend kostet sie weniger und ist am schnellsten gebaut. Hier haben wir den Einbau einer solchen dokumentiert.

Die Sattelgaube, auch Giebelgaube, entspricht der Form des klassischen Satteldachs – eignet sich daher optisch sehr gut für diesen Dachtyp, aber natürlich auch für andere Dächer.

Entscheiden Sie sich für eine Spitzgaube, haben Sie einen erschwinglichen und nicht wesentlich aufwendigeren Typen. Da die Spitzgaube recht klein ausfällt, ist sie eher für Minimalisten, die sich etwas Unscheinbares wünschen. Und weil nur kleine Fenster eingesetzt werden, müssen Sie mit weniger Lichteinfall rechnen.

Sie haben Kapazitäten, um etwas mehr aufzuwenden? Die Rundgaube sticht optisch durch seine runde Form hervor. Sie weist eine komplexere Konstruktion auf und ist schwieriger zu dämmen.

Die Walmgaube kommt in zweifacher Ausführung: Mit First und ohne First. Wir finden beide Formen sehr ästhetisch, ohne First sind Sie aber wesentlich günstiger Beraten.

Mögen Sie es lieber extravagant? Dann schauen Sie sich die Fledermausgaube näher an. Es ist die handwerklich aufwendigste von allen bekannten Formen. Versichern Sie sich also, dass Sie eine wirklich gut ausgebildete Fachkraft für diesen Job beauftragen!

Entsprechend des Mehraufwands müssen Sie bei einer Fledermausgaube auch tiefer in die Geldbörse greifen: Wie bereits erwähnt sind sie erheblich teurer als herkömmliche Gauben und kosten zwischen 15.000 und 20.000 €.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl der passenden Gaube für Ihr Haus – und Ihr Budget!

Genehmigung

Eine Gaube bedeutet in jedem Fall einen Eingriff in die Statik des Hauses, daher müssen alle Bedingungen sorgfältig geprüft und Genehmigungen eingeholt werden.

Denn: Umbaumaßnahmen, wie der Anbau einer Gaube, sind genehmigungspflichtig.

Die Auflagen variieren hierbei je nach dem Bundesland, in dem Sie wohnen. Wenden Sie sich am besten direkt an Ihre örtliche Bauaufsichtsbehörde. Dort erhalten Sie die nötigen Informationen in Punkto Brandschutz und Wärmedämmung

Auch kann es sein, dass ein bestimmtes Wohngebiet einheitlich aufgebaut sein muss. Überprüfen Sie also unbedingt, ob eine Dachgaube bzw. Ihre gewünschte Form in der Nachbarschaft erlaubt ist.

Kosten sparen und Förderung bekommen
Spielen Sie nun mit dem Gedanken, eine oder mehrere Dachgauben einzusetzen? Falls Sie sich noch um die finanzielle Machbarkeit sorgen, können Sie eine Förderung beantragen.

Halten Sie sich an die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV), können Sie mit einer Unterstützung von 10,0 Prozent der förderfähigen Kosten rechnen. Dies bedeutet, dass Sie besonders auf eine nachhaltige Dämmung Ihrer Gaube achten müssen.

Bauen Sie gerade ein ganzes Haus, können Sie von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Förderung von anteilig bis zu 30,0 Prozent beantragen.

Anforderungen und Kriterien des KfW
Um die genauen Anforderungen einsehen zu können, stellen wir Ihnen hier das Merkblatt
für die Anforderungen und Kriterien als PDF zur Verfügung:

PDF-Dokument

Für nähere Informationen besuchen Sie die Website des KfW: www.kfw-foerderbank.de